Ambulatoriumsleiter Wr. Neustadt Dr. Markus Hartmann erzählt...

 

 

Sie sind Leiter des Ambulatorium Wr. Neustadt, können Sie uns kurz ihren Arbeitsalltag beschreiben...

Mein Arbeitsalltag besteht aus mehreren Schwerpunkten. Da sind einmal die Termine mit den Familien behinderter Kinder. In einem gemeinsamen Gespräch mit den Eltern versuchen wir, den weiteren Bedarf zu erheben und nötige Schritte einzuleiten. Wichtig ist mir, die Eltern in ihrer Kompetenz und Erfahrung mit ihrem Kind wahrzunehmen und ein gemeinsames Ziel zu formulieren. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Organisation des Ambulatoriums und die Mitarbeiterführung. Weiters gefällt mir die Möglichkeit, die Zukunft der VKKJ mitgestalten zu können.

 

Wie würden Sie die Arbeitsatmosphäre in Ihrem Ambulatorium beschreiben?

 

Wir sind ein gutes Team, gut zusammengespielt, haben schon einiges gemeinsam erlebt - das verbindet. Es gibt keine Konkurrenz, jede/jeder traut jeder/jedem zu die Arbeit gut zu erledigen.

 

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit besonders?

 

Das Schöne an meinem Arbeitsalltag ist die Kombination zwischen der Arbeit mit behinderten Kindern und deren Familien und der Leitungsfunktion mit der Mitarbeiterführung.

 

Welches besondere Therapieangebot findet man in Ihrem Ambulatorium?

 

Es geht nicht um ein besonderes Therapieangebot, sondern darum, Therapieinhalte in den Alltag und in die Familie zu integrieren. Das gelingt besonders, weil wir auch Angebote machen können, die nicht auf den Therapieraum beschränkt sind. Außerdem versuchen wir die Familie und das Umfeld in die Arbeit mit den Kindern einzubeziehen.

 

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Arbeitsumfeld (Ausstattung der Therapieräume, Therapiematerial etc.)?

 

Wr. Neustadt ist ein altes und ehrwürdiges Haus, das renoviert und auf den Stand der Technik gebracht wurde.

 

Die Raumauslastung ist sehr dicht, in manchen Berufgruppen gibt es da auch Engpässe, da bräuchten wir eindeutig mehr Räume.

 

Die Ausstattung mit Therapiematerial ist gut, und es ist angenehm zu wissen, dass es keine großen Diskussionen gibt, wenn wir etwas Neues brauchen.

 

Was würden Sie sagen, macht den VKKJ-Spirit aus?

 

... alles, was nötig ist, wird versucht, um Kinder und Eltern in ihrer Kompetenz wahrzunehmen und zu unterstützen, wo sie Unterstützung brauchen.