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Barrierefreie Hilfe für Kinder und Jugendliche
Ambulatorium Wiental der VKKJ wurde heute feierlich eröffnet - Moderne Infrastruktur und Therapieangebote für besondere Kinder und Jugendliche Jährlich mehr als 6.000 Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen werden von der VKKJ, Vereinigung zugunsten körper- und mehrfachbehinderter Kinder und Jugendlicher für Wien, Niederösterreich und das Burgenland, in neun Ambulatorien kostenlos auf e-card versorgt. Das älteste und mit rund 1.300 jährlichen PatientInnen das größte Ambulatorium in der Märzstraße im 15. Wiener Bezirk platzte längst aus allen Nähten. Mit der Graumanngasse 7, ebenfalls im 15. Wiener Bezirk, wurde ein neuer Standort gefunden. "Das Ambulatorium Wiental bietet einen wesentlichen Baustein der ambulanten Frühförderung für Kinder- und Jugendliche in Wien. In den neuen Räumen finden Kinder und ihre Eltern sowie die MitarbeiterInnen der VKKJ ein modernes Umfeld", betonte Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely bei der Eröffnung, heute, Montag, gemeinsam mit Nedeljko Bilalic, Bezirksvorsteher-Stv. von Rudolfsheim-Fünfhaus, Stefan Stadler, Obfrau-Stv. der VKKJ, den GeschäftsführerInnen Mag.a Marion Rinnofner und Mag. Andreas Steuer sowie Prim.a Dr.in Elisabeth Vodopiutz, Ärztliche Leiterin des Ambulatoriums Wiental. Die Stadt Wien finanzierte den Umzug in den neuen Standort des Ambulatoriums Wiental mit 400.000 Euro mit. Darüber hinaus beträgt heuer die Gesamtförderung der Stadt für die VKKJ über 1,8 Millionen Euro. Im neuen Ambulatorium Wiental ist auf der Basis einer modernen Infrastruktur die optimale Versorgung der jungen Menschen im Alter zwischen 0 und 18 Jahren gewährleistet. Nach der Fertigstellung der Adaptierungsarbeiten bietet das neue Ambulatorium Wiental der VKKJ nun auf 1.200 m² insgesamt 23 Therapieräume, die barrierefrei zugänglich sind. Das Angebot umfasst die medizinisch-therapeutische Betreuung von Frühchen, Kindern mit Entwicklungsverzögerungen und von körper- und mehrfachhinderten Kindern und Jugendlichen. Bezirksvorsteher-Stv. Nedeljko Bilalic hob die Bedeutung des Ambulatoriums Wiental als einen wesentlichen Bestandteil der medizinischen Versorgung im 15. Wiener Bezirk hervor. „Die Einrichtung ist ein klares Bekenntnis der Gesellschaft, der Stadt Wien und des Bezirkes für die Versorgung der Schwächsten“, betonte der stv. Bezirksvorsteher. Neben medizinischer Diagnostik sowie Therapieformen wie Physiotherapie, Ergo- und Logopädie bietet das Ambulatorium Wiental auch Raum für weitere Behandlungsmöglichkeiten wie die Musiktherapie, eine ganz besonders geeignete Methode, um junge Menschen gerade zu Beginn einer Behandlung aufnahmefähiger zu machen. Genau dieses umfassende interdisziplinäre Angebot bilde den Grundstein für die optimale Versorgung besonderer Kinder und Jugendlicher, hob Ambulatoriumsleiterin Dr. Elisabeth Vodopiutz hervor. „Kinder benötigen unser bestes Wissen, aber ebenso unser Einfühlungsvermögen, unsere Zuwendung und unsere Kreativität“, so die Fachfrau, die in ihrer Rede auch die Wichtigkeit der Elternarbeit als Bestandteil der Therapie hervorhob. Dies unterstrich auch VKKJ Obfrau-Stv. Stefan Stadler. Er gab einen Überblick über die Geschichte der VKKJ, die vor mehr als 30 Jahren von betroffenen Eltern gegründet wurde. Auch heute wird der gemeinnützige Verein von einem ehrenamtlichen Vorstand aus betroffenen Müttern und Vätern geleitet. Die VKKJ-Geschäftsführer Marion Rinnofner und Andreas Steuer betonten die hohe Qualität des Angebotes der VKKJ für besondere Kinder und Jugendliche und deren Eltern. „Mit dem neuen Ambulatorium Wiental können wir hier auch künftig die optimale Infrastruktur bieten“, so die beiden Geschäftsführer. Das Ambulatorium Wiental ist die größte Einrichtung für die medizinisch-therapeutische Betreuung von entwicklungsgefährdeten und behinderten Kindern und Jugendlichen in Österreich. Rund 40 MitarbeiterInnen kümmern sich von Montag bis Freitag von 8:30 bis 18:oo Uhr um die jungen PatientInnen und deren Angehörige. Der neue Standort ist mit U4 und U6/Station Längenfeldgasse gut erreichbar. In der Tiefgarage des Gebäudes stehen Parkplätze zur Verfügung. Über die VKKJ Die VKKJ, Vereinigung zugunsten körper- und mehrfachbehinderter Kinder und Jugendlicher für Wien, Niederösterreich und das Burgenland, wurde 1975 als privater Verein von betroffenen Eltern gegründet. Heute bietet die Vereinigung in neun Ambulatorien Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten und Behinderungen die Möglichkeit zur medizinisch-therapeutischen Behandlung auf Krankenschein bzw. e-card sowie in einem Tagesheim für Menschen mit Behinderungen eine Tagesbetreuung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem interdisziplinären Ansatz aus MedizinerInnen und TherapeutInnen aus verschiedenen Berufsgruppen, die gemeinsam individuelle, maßgeschneiderte Behandlungsmethoden für jeden Patienten bzw. jede Patientin entwickeln. Dadurch wird die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen gefördert und ein wesentlicher Beitrag zur medizinisch-therapeutischen Versorgung geleistet. Weitere Informationen unter: www.vkkj.at Rückfragen: VKKJ Presse |
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Hilfe für junge Menschen mit besonderen Bedürfnissen: Ambulatorien der VKKJ verzeichneten auch 2008 wieder einen erhöhten Zustrom
Fast 6.500 Kinder und Jugendliche profitierten vom kostenlosen Therapieangebot auf e-card – Optimale Betreuung durch interdisziplinären Ansatz. Rund 6.500 Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen nahmen im Vorjahr das umfassende Therapieangebot der VKKJ, Vereinigung zugunsten körper- und mehrfachbehinderter Kinder und Jugendlicher für Wien, Niederösterreich und das Burgenland, in Anspruch. Dies geht aus dem Jahresbericht des privaten Vereines hervor, der vor über 30 Jahren von betroffenen Eltern gegründet wurde und heute bereits in neun Ambulatorien und einem Tagesheim in Wien und Niederösterreich rasche und kostenlose Hilfe bietet. Gegenüber 2007 ist damit der Zustrom an jungen Menschen und deren Angehörigen in die Einrichtungen der VKKJ um weitere rund drei Prozent angestiegen, wobei Niederösterreich mit 9,2 Prozent den größten Zuwachs an PatientInnen verzeichnet. Insgesamt wurden 2008 in den Ambulatorien in Wien 3.518 junge Menschen und damit 54% der Patienten betreut. In Niederösterreich waren es 2.970 bzw. 46% am Gesamtaufkommen. „Wir bieten in unseren Ambulatorien Kindern und Jugendlichen von 0 bis 18 Jahren einen Mix aus verschiedensten Therapien. Vom Frühchen über Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder Verhaltenauffälligkeiten bis hin zum körperbehinderten oder mehrfachbehinderten Jugendlichen helfen wir mit unserem interdisziplinären Ansatz, der die optimale Behandlung je nach individuellen Erfordernissen ermöglicht. Die jährlich wachsende Zahl der PatientInnen zeigt die Bedeutung unserer Einrichtungen für die Kinder und Jugendlichen und deren Familien“, betont Mag. Andreas Steuer, Geschäftsführer der VKKJ. Lernen, mit Behinderungen umzugehen und damit den Alltag leichter zu meistern, ist eine der wesentlichen Aufgabenstellungen, die sich die VKKJ zum Ziel gesetzt hat. Insgesamt rund 200 ÄrztInnen, PsychologInnen und TherpeutInnen tragen mit ihrer Arbeit Tag für Tag dazu bei, die Lebenssituation der jungen Menschen zu verbessern. Wobei ein ganz entscheidendes Kriterium die Früherkennung ist, die wesentlich zu einer Verminderung des Krankheitsbildes beitragen kann und je nach Schwere der Behinderung die Chancen zu einer zumindest teilweisen Reintegration der jungen Menschen in das normale Alltagsleben fördert. Neben fachlicher Kompetenz und besonders verständnisvollem Umgang mit den jungen Menschen bilden auch räumliche Gegebenheiten die Voraussetzungen, um diese Aufgaben und den wachsenden Besucherzustrom zu bewältigen. 2008 stand daher für die VKKJ ganz ich Zeichen von Umbau- und Adaptierungsarbeiten sowohl in Wien als auch in Niederösterreich. In Wien konnte zusätzlich ein Jubiläum gefeiert werden. Übersiedlung und Jubiläum in Wien Einen entscheidenden Meilenstein bildete die Übersiedlung des ältesten und vom Patientenaufkommen am meisten frequentierten Ambulatoriums der VKKJ im 15. Wiener Bezirk: Nachdem der Standort Märzstraße den wachsenden Anforderungen in vielerlei Hinsicht nicht mehr gerecht wurde, bietet das neue „Ambulatorium Wiental“ in der Graumanngasse 7 nun modernste Behandlungsinfrastrukturen für die rund 1.200 Kinder und Jugendliche, die allein diese Einrichtung in Anspruch nehmen. Weiteres Highlight in Wien bildeten die Feierlichkeiten zum 25 jährigen Bestehen des Ambulatoriums Strebersdorf der VKKJ. Mit rund 1.100 Patienten im Vorjahr ist diese Einrichtung nicht nur Anlaufstelle für den 21. und 22. Wiener Bezirk, sondern auch für angrenzende Gemeinden aus Niederösterreich. Fertigstellungen und neue Clearingstelle in Niederösterreich Ganz im Zeichen der Erneuerungen für die VKKJ stand Niederösterreich im Vorjahr. So konnten mit der Fertigstellung des Umbaus im Ambulatorium Amstetten und dem Endausbau des neuen Ambulatoriums Eggenburg der VKKJ wesentliche Verbesserungen und Erweiterungen im Angebot geschaffen werden. Mit der Übernahme einer Clearingstelle in Wolkersdorf für psychologische Diagnostik in Zusammenarbeit mit dem Niederösterreichischen Gesundheits- und Sozialfond (NÖGUS) wurde eine zusätzliche Beratungsstelle zur Findung individueller therapeutischer Maßnahmen geschaffen. Über die VKKJ Die VKKJ, Vereinigung zugunsten körper- und mehrfachbehinderter Kinder und Jugendlicher für Wien, Niederösterreich und das Burgenland, wurde 1975 als privater Verein von betroffenen Eltern gegründet. Heute bietet die Vereinigung in neun Ambulatorien Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten und Behinderungen die Möglichkeit zur medizinisch-therapeutischen Behandlung auf Krankenschein bzw. e-card sowie in einem Tagesheim für Menschen mit Behinderungen eine Tagesbetreuung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem interdisziplinären Ansatz aus MedizinerInnen und TherapeutInnen aus verschiedenen Berufsgruppen, die gemeinsam individuelle, maßgeschneiderte Behandlungsmethoden für jeden Patienten bzw. jede Patientin entwickeln. Dadurch wird die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen gefördert und ein wesentlicher Beitrag zur medizinisch-therapeutischen Versorgung geleistet.: Weitere Informationen unter: www.vkkj.at Rückfragen VKKJ Presse |
