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Festakt im Ambulatorium Mistelbach: 20 Jahre Einsatz für besondere Kinder und Jugendliche Bereits seit 20 Jahren ist das Ambulatorium Mistelbach der „VKKJ - Verantwortung und Kompetenz für besondere Kinder und Jugendliche“ medizinisch-therapeutische Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten von null bis achtzehn Jahren mit Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten und Behinderungen. Heute, Montag, wurde dieses Jubiläum im Rahmen eines Festaktes in Anwesenheit von Mag.a Maria Gruber, Bezirkshauptmann-Stellvertreterin von Mistelbach gefeiert. Weitere Festredner waren der Bürgermeister von Mistelbach, Dr. Alfred Pohl, der Leiter des Ambulatoriums Mistelbach, Dr. Georg Rambauske und VKKJ-Obmann Stefan Stadler. Mit einem anschließenden „Tag der offenen Tür“ wird Interessierten seit 13.00 Uhr ein Einblick in die Arbeit des Standortes geboten. Anhand von „Therapiestationen“ in den jeweiligen Behandlungsräumen werden praxisnah Informationen über die medizinisch-therapeutische Arbeit des Ambulatoriums gegeben. „Die möglichst frühe Erkennung und Behandlung von Entwicklungsrückständen und Beeinträchtigungen verbessern die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen. Aber auch die Zukunftsplanung in Hinblick auf Schulabschluss und Beruf ist in der Arbeit mit den Patientinnen und Patienten von immer größerer Bedeutung“, erklären Mag.a Marion Rinnofner und Mag. Andreas Steuer, VKKJ-Geschäftsführung. Nicht nur die medizinische Abklärung und therapeutische Förderung, sondern bei Bedarf auch psychologische und psychotherapeutische Unterstützung gehören zum interdisziplinären Angebot. Zusätzliche Eltern- und Geschwistergruppen bieten auch den Familien der Betroffenen Hilfe im Umgang mit den Patientinnen und Patienten. Mit der Gründung des Ambulatoriums Mistelbach reagierte die VKKJ Anfang der 90er Jahre mit Unterstützung der damaligen Landesrätin Liese Prokop auf den steigenden Bedarf an Förder- und Betreuungsangeboten für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen in der Region. Bis heute hat sich der Standort als wichtigstes umfassendes Förder- und Betreuungsangebot im südöstlichen Weinviertel etabliert. Mittels eines Um- und Zubaus im Jahr 2000 konnten die Kapazitäten des Standortes noch erweitert werden. 2011 wurden auf 480m² Fläche insgesamt 667 junge Patientinnen und Patienten durch 19 medizinisch-therapeutische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützt. Dass es dennoch zu Wartezeiten auf einen Therapieplatz kommen kann, liegt vor allem an dem großen Einzugsgebiet, aus dem die Patientinnen und Patienten des Ambulatoriums kommen. Zudem sind vor allem Schulen, Kindergärten, pädiatrischen Abteilungen und Jugendamt, mit welchen die VKKJ in enger Zusammenarbeit steht, in den letzten Jahren stärker auf Entwicklungsverzögerungen und Verhaltensauffälligkeiten sensibilisiert. Daher wird häufig schon bei ersten Anzeichen eine medizinische Abklärung im Sinne der möglichst frühen Erkennung und Förderung veranlasst. Über die VKKJ Die „VKKJ-Verantwortung und Kompetenz für besondere Kinder und Jugendliche“, wurde 1975 als privater Verein von betroffenen Eltern gegründet. Heute bietet die Vereinigung in neun Ambulatorien und einem Tagesheim Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten und Behinderungen die Möglichkeit zur medizinisch-therapeutischen Behandlung auf Krankenschein bzw. e-card. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem interdisziplinären Ansatz aus MedizinerInnen und TherapeutInnen aus verschiedenen Berufsgruppen, die gemeinsam individuelle, maßgeschneiderte Behandlungsmethoden für jeden Patienten bzw. jede Patientin entwickeln. Dadurch wird die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen gefördert und ein wesentlicher Beitrag zur medizinisch-therapeutischen Versorgung geleistet. Rückfragen: |
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Ambulatorium Fernkorngasse der VKKJ feiert zehnjähriges Bestehen Therapeutische Betreuung für besondere Kinder und Jugendliche in Wien Favoriten und dem benachbarten Einzugsgebiet Bis zu 800 junge Patientinnen und Patienten werden jährlich im Ambulatorium Fernkorngasse der „VKKJ – Verantwortung und Kompetenz für besondere Kinder und Jugendliche“ betreut. Heute feierte das im 10. Wiener Gemeindebezirk angesiedelte Ambulatorium sein zehnjähriges Bestehen mit einem Festakt im Festsaal der Wiener Gebietskrankenkasse. Das Ambulatorium Fernkorngasse wurde 2002 aufgrund der steigenden Nachfrage nach medizinisch-therapeutischer Betreuung für Kinder und Jugendliche von Null bis 18 Jahren mit besonderen Bedürfnissen als damals vierter Wiener Standort der VKKJ gegründet. Wegen des bis dahin fehlenden Betreuungsangebotes in Favoriten und dem benachbarten Einzugsgebiet fiel die Entscheidung auf den Standort in der Fernkorngasse 91. Heute werden hier auf 443m² Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, Entwicklungsverzögerungen und Verhaltensauffälligkeiten von insgesamt 23 Ärztinnen und Ärzten sowie medizinisch-therapeutischem Personal auf e-card betreut. Das Ambulatorium Fernkorngasse bildet darüber hinaus Anlaufstelle für betroffene Angehörige. Der heutige Festakt wurde von Mag. Andreas Obermaier, Direktor der Wiener Gebietskrankenkasse, eröffnet. Anschließend referierten die Bezirksvorsteherin für Favoriten, Hermine Mospointner, der ärztliche Leiter des Ambulatoriums, Prim. Dr. Klaus Vavrik, und VKKJ-Obmann Stefan Stadler. Danach leitete Univ.-Prof. Dr. Ernst Berger von der Medizinischen Universität Wien mit einem Referat zum Thema „Inklusion erfordert Kooperation“ auf die folgenden Fachvorträge mit Podiumsdiskussion über. „Die Behandlungsintensität hat sich bedingt durch die zunehmende Zahl an Kindern und Jugendlichen mit mehrfachen Beeinträchtigungen in den vergangenen Jahren verstärkt. Damit kommt der interdisziplinären Arbeit und die professionellen Betreuung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VKKJ eine immer größere Bedeutung zu“, betonen dazu Mag.a Marion Rinnofner und Mag. Andreas Steuer von der VKKJ-Geschäftsführung. Gebärdenunterstützte Kommunikation und Psychomotorik-Gruppe Um den Betroffenen die bestmögliche Unterstützung zu bieten, werden zudem die Kooperation zwischen Jugendwohlfahrt und pädagogischen Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten laufend intensiviert. Auch das Behandlungsangebot wurde in den vergangenen Jahren ausgebaut und den Bedürfnissen angebaut. So wurden unter anderem sogenannte „GUK-Gruppen“ eingerichtet, in denen Kindern mit expressiven Sprachentwicklungsstörungen die gebärdenunterstützte Kommunikation erlernen. Kinder mit diesen beherrschen die Sprache geistig, sind aber nicht in der Lage sich lautsprachlich mitzuteilen. Hier leistet die gebärdenunterstützte Kommunikation einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Integration von Betroffenen. Seit 2011 gibt es im Ambulatorium Fernkonrgasse auch eine Psychomotorik-Gruppe für Betroffene der Diagnosen ADHS, Autismus, Störung des Sozialverhaltens sowie Entwicklungsstörungen der Sprache und der motorischen Funktionen. Diese Therapie wirkt sich positiv auf die Sozial- und Handlungskompetenz aus. Über die VKKJ Die „VKKJ - Verantwortung und Kompetenz für besondere Kinder und Jugendliche“, wurde 1975 als privater Verein von betroffenen Eltern gegründet. Heute bietet die Vereinigung in neun Ambulatorien und einem Tagesheim in Wien und Niederösterreich Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten und Behinderungen die Möglichkeit zur medizinisch-therapeutischen Behandlung auf Krankenschein bzw. e-card. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem interdisziplinären Ansatz aus Medizinerinnen und Mediziner und Therapeutinnen und Therapeuten aus verschiedenen Berufsgruppen, die gemeinsam individuelle, maßgeschneiderte Behandlungsmethoden für jeden Patienten bzw. jede Patientin entwickeln. Dadurch wird die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen gefördert und ein wesentlicher Beitrag zur medizinisch-therapeutischen Versorgung geleistet. Weitere Informationen unter: www.vkkj.at
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