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VKKJ Wiener Neustadt feiert 30 Jahre Ambulatorium, 25 Jahre Tagesheim und den Ausbau des Tagesheims Große Nachfrage nach Therapieplätzen für Kinder und Erwachsene Die Nachfrage nach einer ganzheitlich medizinisch-therapeutischen Betreuung für Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten und Behinderungen, aber auch für behinderte Erwachsene, steigt stetig. Das zeigt die Entwicklung der Einrichtungen der „VKKJ – Verantwortung und Kompetenz für besondere Kinder und Jugendliche“ in Wiener Neustadt. Dort betreibt der gemeinnützige Verein in der Ungargasse 31 seit 30 Jahren ein Ambulatorium für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen und seit 25 Jahren ein Tagesheim für Menschen mit Behinderungen. Lag die Zahl der betreuten Kinder und Jugendlichen im Jahr 2004 noch bei 624 Patientinnen und Patienten, so waren es im Vorjahr bereits 831 junge Menschen, die vom umfassenden Therapieangebot des Ambulatoriums auf e-card profitieren konnten. Ebenfalls stark gewachsen ist der Bedarf an Betreuungsangeboten für Erwachsene, dem nun mit dem Ausbau des Tagesheimes und der Aufstockung um zwölf weitere Therapieplätze auf nunmehr insgesamt 40 Rechnung getragen wurde. Die beiden Jubiläen und die Fertigstellung des Erweiterungsbaus waren daher heute Anlass zu einem Festakt in der Ungargasse. Die Bedeutung von Ambulatorium und Tagesheim wurde dabei durch die Anwesenheit von hoher politischer Prominenz unterstrichen, allen voran Martin Preineder, Abgeordneter zum Bundesrat, der die Festrede in Vertretung von Niederösterreichs Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll hielt. Ebenso auf dem Programm stand als Festredner der Wiener Neustädter Bezirkshauptmann Mag. Andreas Strobl. Ebenfalls begrüßt wurden die Festgäste von Stefan Stadler, Obmann der VKKJ, sowie von Geschäftsführerin Mag.a Marion Rinnofner und Geschäftsführer Mag. Andreas Steuer. Seitens des Ambulatoriums der VKKJ Wiener Neustadt wies der ärztliche Leiter Dr. Markus Hartmann auf die Wichtigkeit einer Nachfolgeeinrichtung für junge Erwachsene hin, die derzeit noch fehlt. „Es muß sichergestellt sein, dass es auch nach Vollendung des 18. Lebensjahres Betreuung für junge Menschen mit besonderen Bedürfnissen und deren Familien gibt“, betonte Hartmann. Eveline Rehak, Leiterin des Tagesheimes der VKKJ Wiener Neustadt, verwies auf die Bedeutung der Einrichtung für Erwachsene mit geistiger oder mehrfacher Behinderung auf dem Weg zu mehr Selbständigkeit und Autonomie. So werden im Tagesheim Männer und Frauen in fünf Kleingruppen gezielt nach persönlichen Bedürfnissen betreut und ihnen damit neue Perspektiven für die Bewältigung ihres Alltags eröffnet. Das Ambulatorium der VKKJ Wiener Neustadt wurde 1981 aufgrund mehrerer Anfragen aus der Region, insbesondere die der Fachschule für soziale Berufe der Caritas Socialis, gegründet. Fünf Jahre später folgte auf Initiative einer Wiener Neustädter Elterngruppe die Gründung des Tagesheimes der VKKJ für Menschen mit Behinderungen. Beide Einrichtungen betreuen derzeit insgesamt 870 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Baukosten für die Erweiterung des Tagesheimes betrugen rund 400.000 €. Davon wurden 180.000 € vom Land Niederösterreich getragen, 220.000 € finanzierte die VKKJ aus eigenen Mitteln. Über die VKKJ Die VKKJ, Verantwortung und Kompetenz für besondere Kinder und Jugendliche, wurde 1975 als privater Verein von betroffenen Eltern gegründet. Heute bietet die Vereinigung in neun Ambulatorien für Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten und Behinderungen die Möglichkeit zur medizinisch-therapeutischen Behandlung auf e-card. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem interdisziplinären Ansatz aus MedizinerInnen und TherapeutInnen aus verschiedenen Berufsgruppen, die gemeinsam individuelle, maßgeschneiderte Behandlungsmethoden für jeden Patienten bzw. jede Patientin entwickeln. Dadurch wird die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen gefördert und ein wesentlicher Beitrag zur medizinisch-therapeutischen Versorgung geleistet. Weiters betreibt die VKKJ ein Tagesheim für Menschen mit Behinderungen, in dem die Klienten tagsüber von Behindertenpädagogen gefördert und betreut werden. Weitere Informationen unter: www.vkkj.at Rückfragen: VKKJ Presse |
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VKKJ: Neue Angebote und mehr Kapazität für besondere Menschen 6.942 Menschen profitierten 2010 von „Verantwortung und Kompetenz für besondere Kinder und Jugendliche“ „Verantwortung und Kompetenz für besondere Kinder und Jugendliche“ lautet das Motto der VKKJ. Seit über 35 Jahren fördert und betreut der gemeinnützige Verein Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderen Bedürfnissen. Das Angebot in neun Ambulatorien in Wien und Niederösterreich reicht von der Versorgung von Frühchen, über die Betreuung von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsverzögerungen bis hin zur gesamtheitlichen medizinisch-therapeutischen Versorgung von jungen Menschen mit schweren Behinderungen. Hinzu kommt das Tagesheim Wiener Neustadt, in dem Betreuung und Integration Erwachsener im Vordergrund stehen. 6.942 junge Menschen konnten im Vorjahr von den Einrichtungen der VKKJ auf e-card profitieren. 65% der Betreuten waren männlich, 35% weiblich. „Der Zustrom zu unseren Ambulatorien und dem Tagesheim zeigt den großen Bedarf an unseren Angeboten für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung unserer Patientinnen und Patienten auf dem Weg zu Integration und Autonomie“, so die VKKJ-Geschäftsführer Mag.a Marion Rinnofner und Mag. Andreas Steuer. VKKJ in Wien: Neue Therapien, mehr Betreuungsplätze In Wien, wo die VKKJ vier Ambulatorien betreibt, ist die Zahl der Betreuten gegenüber 2009 leicht zurückgegangen. Grund dafür war die Kontingentierung in den Wiener Ambulatorien. Gemeinsam mit den Auftraggebern, der Wiener Gebietskrankenkasse und dem Fonds Soziales Wien, konnten jedoch die Betreuungsplätze für 2011 aufgestockt werden, so dass nun wieder mehr Kapazitäten zur Verfügung stehen. Im Ambulatorium Wiental der VKKJ im 15. Bezirk gibt es seit kurzem ein Augensteuerungsgerät, das es den jungen Menschen ermöglicht, den PC mit den Augen zu bedienen und so gezielt Einfluss auf ihre Umwelt zu nehmen. Mittels auf einem Bildschirm ablaufender Programme kommunizieren die Kinder so ihre Wünsche und Bedürfnisse, lösen Geräusche und Musik aus, blättern in Bilderbüchern und spielen einfache Spiele oder schreiben ganz einfach auf dem PC. TherapeutInnen und Eltern können ihnen so Therapieziele vermitteln und sie motivieren. Dieses Augensteuerungsgerät wird auch weiteren Ambulatorien der VKKJ zur Verfügung gestellt. VKKJ in NÖ: Neues Ambulatorium offiziell eröffnet, Tagesheim ausgebaut In Niederösterreich, wo die VKKJ fünf Ambulatorien und ein Tagesheim betreibt, wurde im Vorjahr mit dem neuen Ambulatoriums Eggenburg ein diagnostisches und therapeutisches Förderungszentrum für das Wald- und Weinviertel offiziell eröffnet. 500 Kinder und Jugendliche werden dort auf 444m² von einem Expertenteam ihren Bedürfnissen entsprechend betreut und gefördert. Zusätzliche Kapazitäten wurden im Tagesheim der VKKJ Menschen mit Behinderungen in Wiener Neustadt geschaffen. Mit dem Zu- und Ausbau wurden 12 neue Betreuungsplätze eingerichtet, nun können dort insgesamt 40 Frauen und Männer gefördert werden. Festakt und Tag der offenen Tür zum Jubiläum In Wiener Neustadt, wo die VKKJ seit 30 Jahren ein Ambulatorium und seit 25 Jahren das Tagesheim betreibt, gibt es demnächst Grund zum Feiern. Am 17. Juni 2011 werden die beiden Jubiläen und die Erweiterung des Tagesheimes mit einem Festakt und einem anschließenden „Tag der offenen Tür“ begangen. Ab 12:30 Uhr lädt die VKKJ alle Interessierte ein, sich ein Bild von ihren Einrichtungen zu machen und sich in Ambulatorium und Tagesheim aus erster Hand zu informieren. Neuer Obmann Neu gewählt wurde im Vorjahr Stefan Stadler als Obmann der VKKJ. Der bisherige Obfrau-Stellvertreter trat damit die Nachfolge der langjährigen Obfrau Eveline Rehak an, die sich als Leiterin des Tagesheimes Wiener Neustadt auch künftig für die VKKJ engagieren wird. Zu Stadlers Stellvetrerterin wurde Dr. Alexandra Supper gewählt. Der neue Vorstand legt sein Hauptaugenmerk auf die Fortführung der interdisziplinären Betreuung junger Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Derzeit werden rund 42 % der Kinder und Jugendlichen in den Einrichtungen der VKKJ von drei oder mehr unterschiedlichen Fachrichtungen im Rahmen ihrer Behandlung betreut. Diese ganzheitliche Versorgung wird auch künftig im Zentrum der Tätigkeit der VKKJ stehen. Spendengütesiegel Die Finanzierung des laufenden Betriebes ist in den Ambulatorien und im Tagesheim durch die Auftraggeber (Sozialversicherungsträger, Fonds Soziales Wien und Sozialabteilung der Niederösterreichischen Landesregierung) gesichert. Größere Anschaffungen wie neue Therapiegeräte bzw. Sanierungen um Umbauten sind jedoch nur mittels Spenden leistbar. Die VKKJ hat sich daher dem Prüfverfahren für das österreichische Spendengütesiegel unterzogen und dieses 2010 erhalten. Damit ist gewährleistet, dass Spenden an die VKKJ ausschließlich zweckgebunden verwendet werden und den Betroffenen zugutekommen.
Die VKKJ, Verantwortung und Kompetenz für besondere Kinder und Jugendliche, wurde 1975 als privater Verein von betroffenen Eltern gegründet. Heute bietet die Vereinigung in neun Ambulatorien für Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten und Behinderungen die Möglichkeit zur medizinisch-therapeutischen Behandlung auf e-card. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem interdisziplinären Ansatz aus MedizinerInnen und TherapeutInnen aus verschiedenen Berufsgruppen, die gemeinsam individuelle, maßgeschneiderte Behandlungsmethoden für jeden Patienten bzw. jede Patientin entwickeln. Dadurch wird die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen gefördert und ein wesentlicher Beitrag zur medizinisch-therapeutischen Versorgung geleistet. Weiters betreibt die VKKJ ein Tagesheim für Menschen mit Behinderungen in welchem die Klienten tagsüber von Behindertenpädagogen gefördert und betreut werden. Weitere Informationen unter: www.vkkj.at Rückfragen: VKKJ Presse |
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Wien West: Anlaufstelle für Jugendliche und junge Erwachsene Ambulatorium Rhigasgasse der VKKJ unterstützt 13- bis 30jährige mit besonderen Bedürfnissen Gezielte Therapien für Jugendliche und junge Erwachsene mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen bietet das Ambulatorium Rhigasgasse der VKKJ (Verantwortung und Kompetenz für besondere Kinder und Jugendliche). 1990 gegründet bietet es heute jährlich rund 400 Menschen zwischen 13 und 30 Jahren Soforthilfe auf e-Card. „Mit unseren jeweils altersspezifischen Gruppentherapien fördern wir die Selbständigkeit unserer Patienten und erleichtern ihnen so die Bewältigung des Alltags. Auch bei der Suche nach Ausbildungsmöglichkeiten und der Berufsfindung stehen wir zur Seite“, erklärt dazu der ärztliche Leiter des Ambulatoriums, Dr. Alexander Artner. Er und sein Team luden heute Montag anlässlich des mehr als 20jährigen Bestehens zu einem Festakt in die Räumlichkeiten des Ambulatoriums in der Rhigasgasse 6 im 17. Wiener Gemeindebezirk. Neben VKKJ-Obmann Stefan Stadler begrüßte Mag. Peter Erik Sas, Bezirksvorsteherin Stellvertreter von Hernals, die Festgäste. „Das Ambulatorium Rhigasgasse der VKKJ stellt eine wichtige Anlaufstelle für Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderen Bedürfnissen und deren Angehörige dar. Es trägt wesentlich dazu bei, die gesundheitliche und therapeutische Betreuung in den westlichen Bezirken zu gewährleisten“, so der Bezirksvorsteherin Stellvertreter. Mit seinem Fokus auf junge Menschen ab 13 Jahren trägt das Ambulatorium Rhigasgasse der VKKJ der stetig anwachsenden Gruppe jungendlicher SchulabgängerInnen mit besonderen Bedürfnissen Rechnung. Sie erhalten in enger Abstimmung mit Eltern und Angehörigen Therapien zur Förderung der Autonomie und individuell abgestimmte Aus- und Weiterbildung. Auch BetreuerInnen aus dem Wohn- und Arbeitsbereich werden in das therapeutische Konzept miteinbezogen. Besonderer Wert wird auch auf die Förderung der Beweglichkeit gelegt, die mit Hilfe von Psychomotorik-Angeboten, darunter Klettergruppe und Schwimmtherapie, unterstützt wird. Das Ambulatorium Rhigasgasse ist eines von neun Ambulatorien, die die VKKJ in Wien und Niederösterreich betreibt. Bei der Entscheidung für den Standort spielte vor allem die Nähe zu Wohn- und Werkstätteneinrichtungen für Behinderte eine große Rolle. „Der ständig steigende Zustrom zeigt den Bedarf einer solchen Einrichtung für Jugendliche und junge Erwachsene“, erklären dazu die VKKJ-Geschäftsführer Mag.a Marion Rinnofner und Mag. Andreas Steuer. Die spezifischen Angebote im Ambulatorium Rhigasgasse sollen daher auch in Zukunft ausgebaut und weiterentwickelt werden. Über die VKKJ Die VKKJ, Verantwortung und Kompetenz für besondere Kinder und Jugendliche, wurde 1975 als privater Verein von betroffenen Eltern gegründet. Heute bietet die Vereinigung in neun Ambulatorien und einem Tagesheim Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten und Behinderungen die Möglichkeit zur medizinisch-therapeutischen Behandlung auf Krankenschein bzw. e-card. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem interdisziplinären Ansatz aus MedizinerInnen und TherapeutInnen aus verschiedenen Berufsgruppen, die gemeinsam individuelle, maßgeschneiderte Behandlungsmethoden für jeden Patienten bzw. jede Patientin entwickeln. Dadurch wird die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen gefördert und ein wesentlicher Beitrag zur medizinisch-therapeutischen Versorgung geleistet. Weitere Informationen unter: www.vkkj.at
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